Depeche Mode Television Archives Forum

Author Topic: 2018: Other News  (Read 136 times)

Offline Angelinda

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2018: Other News
« on: 14 January 2018 - 21:38:21 »
This thread contains news items regarding Depeche Mode that do not pertain to Depeche Mode's Spirit tour or any other project.
2017-06-30: Photobucket has disabled external image hosting, all scans will have to be re-uploaded on another site.

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Re: 2018: Other News
« Reply #1 on: 14 January 2018 - 21:48:40 »
2018-01-10 - Sky Arts - Hansa Studios: by the Wall 1976-90

https://www.sky.com/watch/title/programme/666021d6-d435-472f-b427-1c97759c0557/hansa-studios-by-the-wall
https://www.youtube.com/watch?v=ln1Ms_9IZDo
https://www.presseportal.de/pm/33221/3803356



David Bowie, U2, Depeche Mode und Co: Sky Arts Eigenproduktion erzählt Geschichte der Hansa Studios

[...]

Anlässlich des 10. Januars - dem Tag, an dem die Welt dem Chamäleon der Popmusik gedenkt - zeigt Sky Arts HD die Dokumentation "Hansa Studios: by the Wall 1976-90" als Weltpremiere.

[...]

Zu Wort kommen in den von Mike Christie produzierten 90-minütigem musikalischen Ritt durch die Geschichte unter anderem: REM-Frontmann Michael Stipe, Martin Gore von Depeche Mode, Alexander Hacke von Einstürzende Neubauten, Iggy Pops und David Bowies Bassist Tony Fox Sales, Gaz Coombes und Danny Goffey von Supergrass, Nick Cave und Bandmitglieder von Bad Seeds, Fish und Steve Rothery von Marillion und viele Musikproduzenten und Toningenieure, wie Tony Visconti, Flood, Eduard Meyer, Chris Kimsey, Daniel Miller, Gareth Jones.

[...]
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Re: 2018: Other News
« Reply #2 on: 10 February 2018 - 23:49:35 »
2018-03-10 - MDR (Germany) - Depeche Mode und die DDR

[We hope that someone will record this.]

https://www.mdr.de/tv/programm/sendung-267930_date-2018-03-10_ipgctx-true_zc-4deb5583.html

Der 7. März 1988 ist für Depeche Mode-Fans aus der ehemaligen DDR ein bis heute unvergesslicher Tag. In der Ost-Berliner Werner-Seelenbinder-Halle gibt die Synthiepop-Band damals das erste und einzige Konzert in der DDR. Ein Konzert, das Geschichte schreibt. Mit einer Reihe von Konzerten mit westlichen Weltstars, wollte die DDR Führung Ende der 1980er-Jahre die Jugend für ihre sozialistische Ideologie zurückgewinnen. Der Versuch scheiterte.

Hinter dem Eisernen Vorhang wird Depeche Mode zum Symbol für Freiheit, zur Projektionsfläche der DDR Jugend für ihre Sehnsüchte und zu einem Vorbild bei der Suche nach einer eigenen Identität. Die Begeisterung für Depeche Mode ist in Ostdeutschland einzigartig. Das Faszinierende an der Band ist der neue Industrie-Sound, die Ästhetik der Band, die unbeabsichtigt die DDR-Realität spiegelt. Rund 70 Fanklubs etablieren sich in den späten 1980er-Jahren zwischen Rostock und Zwickau. Sie wollten aus dem grauen Alltag in ihre eigene bunte Welt flüchten.

Das Autorenteam Heike Sittner und Nils Werner geht auf Spurensuche, wie es zu dieser Faszination für Depeche Mode in der DDR gekommen ist und welche Parallelen es zwischen den jungen Musikern aus dem südenglischen Basildon und der sozialistischen Jugend gibt. So wird das legendäre Konzert in Ostberlin mit den damaligen Veranstaltern, Musikexperten und Fans minutiös nachgezeichnet. Ebenso die Erfolgsgeschichte von Depeche Mode, ihre Anfänge in einem englischen Arbeiterort, ihre Schaffenszeit in Westberlin, ihre Einstellung zum Ostblock und ihr besonderes Verhältnis zu den Fans der DDR.

Ein Höhepunkt in dieser außergewöhnlichen Dokumentation sind die beeindruckenden und bisher unveröffentlichten Filmaufnahmen der "Great Fans" aus dem Jahren1988/89. Der Fanklub aus Zwickau sammelt damals alles, was über seine Idole zu bekommen ist, sie stylen sich wie Gore, Fletcher, Gahan oder Wilder, experimentieren mit Frisuren und Klamotten und veranstalten eigene Depeche Mode Partys. Diese unveröffentlichten dokumentarischen Aufnahmen zeigen die damals Jugendlichen in ihrer unbekümmerten Freude, mit all ihrer Widersprüchlichkeit kurz vor dem Fall der Mauer. Inmitten der DDR Plattenwohnungen sprechen sie über ihre große Liebe zur Band, aber auch über ihr Leben in der DDR und ihre großen Träume. Gedreht hat das, aus einem Privatarchiv stammende Material, der ehemalige Jugendklub-Leiter in Zwickau: Detlev Bergmann.

Für die Dokumentation konnten die Mitglieder des Fanclubs und ihr "Vater" Detlef Bergmann noch einmal vor die Kamera geholt werden. Sie erzählen von der damaligen Zeit und wie sehr sie noch heute Depeche Mode verbunden sind und wie stark die Band aus Basildon ihr Leben geprägt und bisweilen verändert hat. Damit ergibt sich ein einzigartiger zeitgeschichtlicher Blick auf eine Band und ihre besonderen Fans. Seltene Archivaufnahmen und Privatfotos aus den 1980er-Jahren belegen diese ungewöhnliche filmische Spurensuche.
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